Heute ist Mittwoch. Ein ganz normaler Arbeitstag. Und ich habe Fernweh. Naja, so stimmt das auch nicht. Eher Heimweh. Ich möchte nach Hause. In unser neues Zuhause. Es ist noch nicht viel da, aber ich liebe es jetzt schon so sehr, dass ich vor Ort sein möchte und beobachten möchte, was passiert. Ob es unserem Stück Erde gut geht? Was wohl dort gerade passiert? Die Gedanken kreisen und mittendrin (eine halbe Stunde vor Feierabend) bekommen wir via WhatsApp Fotos von der Nachbarin zugeschickt. Der Boden ist schon komplett vorbereitet und es liegt schon etwas Material bereit.
5 Minuten später telefoniere ich mit dem Bauleiter. Das Thema mit der Hecke ist geklärt. Er wird einen Garten- und Landschaftsbauer mit der Bearbeitung der Nachbarshecke beauftragen. Und wieder einmal schätzen wir die sehr beruhigende, aber kompetent Art von ihm. Sein mistgenannter Satz und gefühltes Lebensmotto: „Machen wir schon. Kriegen wir schon.“ Wir haben ein unbeschreibliches Ur-Vertrauen in ihn. Er ist ein super Typ!
Außerdem besprechen wir den Termin für das Gießen der Bodenplatte. Es ist morgen. MORGEN! Das heißt, ich brauche bis morgen eine Idee, was wir in die Bodenplatte einfassen können. Klassischerweise macht man ja einen Cent und ein vierblättriges Kleeblatt. Erstens finde ich das langweilig und unpersönlich und zweitens weiß ich nicht, wo ich so schnell ein vierblättriges Kleeblatt herbekommen soll. Aber ich möchte für uns einfach etwas Persönliches. Mir wird schon etwas einfallen. Ich habe noch 16:30h bis die Bodenplatte gegossen wird. Das schaffe ich. Gut, 7-9h davon schlafe ich, aber egal. Das lasse ich jetzt für die Motivation mal außer Acht.
